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Die Orgel: Instrument des Jahres 2021

Der Landesmusikrat Schleswig-Holstein kürte die Orgel zum Instrument des Jahres 2021. Mit verschiedenen Projekten soll die Orgel in den Fokus gerückt werden. Schirmherrin der Aktion ist die lettische Organistin Iveta Apkalna. 

2000-jährige Geschichte

Es eröffnet uns Organisten die Möglichkeit einer durch die Initiative angeregten Öffentlichkeit unser Instrument in all seinen Facetten vorzustellen. Und das kann eine große Bandbreite haben, denn wir alle kennen nur Ausschnitte der 2000-jährigen (!) Geschichte des Instrumentes oder des riesigen Orgelrepertoires. Jedes Instrument ist ein Unikat mit einer eigenen Geschichte. Es gibt unglaublich viel zu entdecken. 

Hohe Ansprüche und Leidenschaft

Ich gebe den Pokal „Instrument des Jahres“ auch gerne weiter an die Orgelbauer. Wenn Holz- und Metallverarbeitung, Architektur, Physik, Akustik, Elektronik und letztendlich Musik in einer Firma zusammen gedacht werden müssen, ist klar, welch hohe Ansprüche an die Instrumentenbauer gestellt werden. Es sind wissende und oft sehr sympathische Gesprächspartner mit einer großen Leidenschaft für ihren Beruf. 

Eine herzliche Einladung zu Hörgenuss und Gespräch über die Orgel, dem Instrument des Jahres 2021! 

Veranstaltungs-Tipps: „Orgelpunkt 12“ und anschließende Orgel-Führung ab Juni, jeden Mittwoch 12 Uhr in der St.-Marien-Kirche.

Und in St. Jakobi immer mittwochs um 17 Uhr: „Impuls und Klang“.

Marienorganist Johannes Unger

Kirchenmusik in der Innenstadt

Förderer und Finanzen

Oratorienaufführungen, Orgelkonzerte, Kantatengottesdienste und viele andere kirchenmusikalische Veranstaltungen wären ohne großzügige externe Unterstützung schon lange aus den Jahresprogrammen unserer Kirchen verschwunden.

Auch die Finanzierung der hauptamtlichen Kirchenmusiker:innenstellen in den Lübecker Innenstadtkirchen kann bereits seit mehr als 10 Jahren nur noch anteilig aus Kirchensteuermitteln erbracht werden.

Private Spenderinnen und Spender, Vereine und Stiftungen haben mit ihrem großartigen Engagement  einen entscheidenden Anteil daran, dass wir auch künftigen Generationen unsere kirchenmusikalischen Traditionen weitergeben können. Ihnen allen gilt unser besonderer Dank.